Archiv für die Kategorie 'lighthouse – unser Haus im Odenwald'

Unser Haus, aktueller Stand

So, es ist höchste Zeit, mal wieder etwas über unser Haus zu erzählen.

Bis auf die Fussleisten haben wir innen alles fertig. Jetzt kommen die Möbel dran, aber da lassen wir uns Zeit, denn mir macht es Spass, die Möbel selbst zu entwerfen und, wo  möglich, auch selber anzufertigen.

Eine Lampe ist so schon entstanden, siehe das untenstehende Foto.

Die Grundlage waren 2 Porzellanlämpchen, die ursprünglich in einem Bad neben dem Spiegel hingen. Ich fand die Dinger zu schön zum wegwerfen und habe sie in einer Lampe zusammengefasst.

Die Form der Lampe ist dem Symbol für das 6. Chakra, auch 3.Auge genannt, nachempfunden, und da sie in dem Meditationszimmer hängt, ist das ja ganz passend. Die gewölbten, vergoldeten Teile der Lampe verteilen das Licht schön im Raum und die Vergoldung gibt dem Licht eine unvergleichlich weiche Farbe. Ich hoffe, das ganze Haus wird mit solchen Unikaten, die eine schöne Geschichte erzählen, ausgestattet sein, aber das wird seine Zeit brauchen.

Den Sommer, so man ihn so nennen kann, haben wir natürlich versucht, möglichst viel in unserem Garten zu machen. Der Bagger war nochmal da und hat unsere Hänge terrassiert,

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einen Teich angelegt

und noch einige Erde fortgeschafft.

Wir haben Wege angelegt,

einen Carport gebaut

und einen Balkon angebaut. Der ist aber noch nicht ganz fertig.

Alles haben wir nicht selber gemacht, der Spengler war da und hat die Attiken unserer Terrassen abgedeckt. Ein tolles Gefühl, wenn man gar nichts macht, und abends ist trotzdem alles fertig. So sieht es jetzt aus

Dann haben wir einen blower-door test machen lassen, und wir sind nach Behebung kleinerer Undichtigkeiten nun bei 0,6l/h, das ist im Passivhausbereich. Da sind wir natürlich stolz, denn es zeigt, dass wir gute Arbeit gemacht haben.

Jetzt gehe ich ins Bett, weil morgen gebaggert wird. Wir haben einen Minibagger geliehen, mit dem wir die restlichen Wege. Bachlauf, Teichüberlauf und einen Rohrgraben ziehen werden.

Diese Woche kommt auch noch die Solaranlage, die Fotos poste ich sobald wie möglich.

Einweihungspuja Strohballenhaus Fürstengrund

Gestern abend haben wir unser neues Domizil eingeweiht. Br. Shubamrita, ein Schüler von Amma, hat für uns eine Einweihungszeremonie, eine Puja, durchgeführt, um das Haus zu segnen. Ca. 40 Leute haben sich dazu bei uns im Wohnzimmer versammelt. Von da aus hat man einen sehr schönen Blick über die Felder, Hügel und Wälder des Odenwalds und da die Fenster nach Westen gehen, sassen wir alle im zauberhaften, goldenen Schein der Abendsonne.

Zuerst hat Shubamrita in Stille meditiert und die Zeremonie durchgeführt. Dann haben wir zusammen gesungen, sehr kraftvoll und schön. Danach haben wir das geweihte Wasser im ganzen  Haus verteilt und dann gabe es noch etwas zu essen. Morgens hatten wir unseren Herd eingeweiht, der zwar schon eine geraume Zeit einsatzbereit war, aber eben bis zu diesem Termin warten musste, weil die erste Herdbenutzung den EInzug der Bewohner markiert. Das erste Gericht, das wir gekocht haben, gemeinsam mit unseren untermietern, war das Prasad, also die Gabe, die jeder nach der Puja empfängt. Das sind kleine, sehr leckere Bällchen, die aus Ghee, Zucker und Weizenmehl hergestellt werden.

Ich bin sehr dankbar für diesen wunderschönen Abend und hoffe, dass in unserem Haus noch sehr oft Menschen zum gemeinsamen Singen und meditieren zusammenkommen.